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24.03.26

Ahoi, ihr Schrauber und Sommerbauer! 🦜🏴‍☠️

Carlos hier. Und heute wird's praktisch.

Ich hab in meiner langen Karriere als Poolpirat schon viele Gärten gesehen. Schöne Pools, mittelmäßige Pools – und dann diese einen Pools. Ihr wisst was ich meine. Grauer Stahlrahmen, weiße Plastikleiter, irgendwie zwischen "Baustelle" und "Campingplatz". Der Pool macht Spaß, keine Frage. Aber schön? Eher nicht.

Die gute Nachricht: Das muss nicht so bleiben.


Das Geheimnis: Technik vom Profi, Optik von euch

Hier ist der Trick den viele nicht kennen: Ein hochwertiger Aufstellpool wie ein Intex Frame Pool ist technisch absolut ausgereift. Filterpumpe, Dichtigkeit, Wasserchemie – das haben die Hersteller für euch gelöst. Ihr müsst da null Kompromisse eingehen.

Was ihr aber sehr wohl selbst gestalten könnt: Alles drum herum.

Eine Holzverkleidung um euren Aufstellpool ist im Grunde nichts anderes als eine dekorative Verblendung – eine Art Rahmen oder Podest aus Holz, der den Pool einfasst und optisch in euren Garten integriert. Technisch bleibt alles beim Alten. Der Pool steht weiterhin auf seinen eigenen Beinen. Ihr baut nur drum herum.


Was ihr braucht

Keine Panik – das hier ist kein Architektenprojekt. Für eine einfache Verkleidung braucht ihr:

  • Holz oder WPC-Dielen – Bangkirai, Lärche oder WPC (Holz-Kunststoff-Gemisch) sind wetterfest und langlebig
  • Kanthölzer als Unterkonstruktion – als Rahmen und Abstandshalter
  • Schrauben, Winkel, Wasserwaage – das übliche Handwerkszeug
  • Säge und Akkuschrauber – mehr braucht ihr wirklich nicht

Wer mag kann obendrauf noch eine umlaufende Sitzbank bauen – dann habt ihr gleich den perfekten Poolrand zum Draufsetzen und Beine-rein-baumeln-lassen. ☀️


So geht's – Schritt für Schritt

1. Pool aufstellen und ausrichten

Zuerst den Pool ganz normal aufbauen und befüllen – so wie ihr es immer machen würdet. Wichtig: Pool komplett fertig aufstellen bevor ihr mit der Verkleidung anfangt. Nur so könnt ihr die genauen Maße abnehmen.

2. Unterkonstruktion bauen

Rund um den Pool baut ihr einen stabilen Rahmen aus Kanthölzern. Dieser muss nicht am Pool befestigt werden – er steht frei daneben. Abstand zum Pool: etwa 2–3 cm, damit Luft zirkulieren kann und ihr im Zweifelsfall noch rankommt.

3. Dielen befestigen

Die Holz- oder WPC-Dielen werden senkrecht oder waagerecht auf den Rahmen geschraubt. Kleiner Tipp: Einen Revisionsbereich einplanen – also einen kleinen Abschnitt der sich leicht abnehmen lässt, damit ihr bei Bedarf an die Pumpe oder den Ablauf kommt.

4. Oberkante und Abschluss

Die Oberkante kann mit einer flachen Abschlussleiste oder einer breiteren Sitzbank abgeschlossen werden. Wer auf Nummer sicher gehen will: Abschlussleisten und Kanten gut versiegeln oder mit Edelstahlschrauben befestigen – so gibt's keinen Rost und kein Aufquellen.

5. Fertig – Beine rein, Sommer genießen


Aufstellpool vs. Einbaupool – warum das hier die clevere Lösung ist

Ein echter Einbaupool kostet schnell 15.000–40.000 Euro aufwärts – inklusive Bau, Technik und Genehmigungen. Ein hochwertiger Aufstellpool plus selbst gebauter Holzverkleidung? Bruchteil davon. Und das Ergebnis sieht – wie ihr am Bild oben seht – wirklich beeindruckend aus.

Dazu kommt: Wenn ihr mal umzieht oder den Pool tauschen wollt, ist das kein Problem. Pool abbauen, Verkleidung anpassen, neuen Pool rein. Flexibilität ist auch ein Luxus. 🦜


Carlos' Fazit

Kauft euch einen ordentlichen Pool, lasst die Technik die Technik machen – und steckt eure Energie in das was Spaß macht: Den Look. Mit ein paar Wochenenden, etwas Holz und einem Akkuschrauber habt ihr einen Pool der sich nicht mehr verstecken muss. Versprochen.

„Ein grauer Plastikrahmen ist ein Pool. Eine Holzverkleidung drumherum ist ein Statement." 🪵☀️